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Die Abgase von Verbrennungsmotoren
bestehen größtenteils aus harmlosen Stoffen, wie z.B. Stickstoff-Gas und
Wasserdampf. Der Anteil der Hauptschadstoffe Kohlenmonoxid (CO),
Kohlenwasserstoffe (CH) und Stickoxide (NOx) liegt bei Fahrzeugen ohne Kat um 1%
und mit Kat deutlich darunter. Dieser Prozentsatz ist für ein einzelnes Auto
gering, bei der großen Menge von Autos summieren sich die Schadstoffe jedoch.
Ein weiteres Problem schafft der hohe Anteil (ca. 18%) an Kohlendioxid (CO2),
der zwar für den Menschen ungiftig ist, jedoch unvermeidbar Einfluss auf das
Erdklima nimmt.
Kohlenmonoxid (CO) ist ein geruchloses Gas, das bei
unvollständiger Verbrennung entsteht. Es gelangt eingeatmet ins Blut, wo es die
Sauerstoffaufnahme beeinträchtigt. Deswegen kann CO bei erhöhten
Konzentrationen Kopfweh und Schwindel verursachen; in Extremfällen führt es zu
Bewusstlosigkeit und Tod durch Erstickung. CO ist heute normalerweise selbst in
der Luft von Ballungszentren so gut wie kein Problem mehr.
Kohlenwasserstoffe (CH) kommen im Abgas in vielen Variationen vor.
Entsprechend unterschiedlich sind die Gerüche (aromatisch bis stechend). Für
die Auswirkung auf die menschliche Gesundheit gibt es eine ähnliche Bandbreite.
Manche CH besitzen, zumindest in hoher Konzentration, narkotisierende Wirkung,
andere reizen die Schleimhäute oder sind mehr oder weniger giftig. Bestimmte,
sogenannte aromatische CH wie z.B. Benzol sind als krebserregend eingestuft. Von
relevanter Bedeutung - bei üblichen atmosphärischen Konzentrationen - sind CH
im Zusammenhang mit der Bildung von Sondersmog; die Leitsubstanz davon ist Ozon.
Stickoxide (NOx) bestehen hauptsächlich aus Stickstoffdioxid (NO2) ein stechend riechendes Gas.
Höhere NOx-Konzentrationen, die aber kaum vorkommen, schädigen vor allem
Schleimhäute und Nerven. Stickoxide sind die Vorläufersubstanz für
Photooxidanzien bzw. Sommersmog und sind auch mit für das Waldsterben
verantwortlich.
Diesel-Rußpartikel bestehen je nach Motor und Betriebsweise aus Ruß
(Kohlenstoff), unverbranntem Kraftstoff, Schwefelverbindungen, Schmieröl und
Metallabriebe. Dieselruß wird nach dem jetzigen Stand der Erkenntnisse
krebserzeugende Wirkung nachgesagt.
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