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Getriebe

Drei- und Fünftür-Varianten werden in Europa gebaut

Das Getriebe sorgt dafür, dass die Motorkraft dem Fahrzustand entsprechend optimal genutzt wird. Beim Anfahren, Beschleunigen und Bergaufwärtsfahren beispielsweise ist eine andere Umsetzung der Motorleistung wirtschaftlicher als beim gleichmäßigen Geradeausfahren.

Schaltgetriebe
Das Getriebe ist nach der Kupplung der zweite Teil der Kraftübertragung. Moderne Fahrzeuge haben Vier- oder          Fünfganggetriebe - manchmal auch Sechsganggetriebe - und einen Rückwärtsgang. Dazu kommt eine neutrale Stellung, der Leerlauf, bei der keine Kraftübertragung erfolgt.
Der Schalthebel wirkt auf eine Reihe von Schaltgabeln, die an Schaltstangen befestigt sind und von oben in das Getriebe hineinfassen.
Die meisten Getriebe sind schrägverzahnt, vollsynchronisiert und besitzen drei Wellen: die Hauptantriebswelle, eine Getriebehauptwelle und eine Nebenwelle; alle sind kugelgelagert im Gehäuse angeordnet. An der Getriebehauptwelle befinden sich Zahnräder, die frei umlaufen, bis sie über eine Synchroneinrichtung und Schaltmuffen zum Eingriff gebracht werden. Die Synchroneinrichtung sorgt dafür, dass die Geschwindigkeiten von Schaltmuffe und zugeschaltetem Zahnrad sich automatisch angleichen, und ermöglicht so geräuschloses Schalten.
Bei einigen Fahrzeugen sitzt hinter dem Getriebe ein Overdrive-Getriebe, das höher übersetzt als der normale vierte Gang und verbrauchsgünstiges Fahren wie beim Fünfgang-Spargetriebe ermöglicht.

Automatisches Getriebe
Die meisten automatischen Getriebe sind mit Planetenradsätzen ausgerüstet. Ein Planetengetriebe besteht aus einem zentral angeordneten Sonnenrad, um das die kleineren Planetenräder kreisen. Umschlossen wird der Zahnradsatz von einem innen verzahnten Hohlrad. Der mechanische Teil des Getriebes ist mit dem Drehmomentwandler verbunden, der als hydraulisches Strömungsgetriebe die Kraftübertragung anstelle einer mechanischen Kupplung übernimmt.
Bedingt durch den Schlupf des Wandlers und den schlechteren Wirkungsgrad der Planetensätze verbrauchen Fahrzeuge mit automatischem Getriebe oft etwas mehr Kraftstoff als die mit normalem Getriebe. Um dieses Manko zu verringern, besitzen moderne Getriebeautomaten im Wandler eine Überbrückungskupplung. Im direkten Gang werden so Schlupf und Mehrverbrauch verhindert.
Vorteilhaft bei automatischen Getrieben ist, dass kein Kupplungsbelag verschleißen kann und dass Kupplungsreparaturen viel seltener anfallen als bei mechanischen Getrieben.


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