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Motorbauformen

Am häufigsten findet man heute Motoren mit vier senkrecht hintereinander angeordneten Zylindern. Man spricht dann von einem Vierzylinder-Reihenmotor.

Liegt der Hubraum über zwei Liter, so hat der Motor in der Regel meist sechs Zylinder. Mit wachsender Zylinderzahl arbeitet ein Motor gleichmäßiger, insbesondere bei niedrigen Drehzahlen.

Aus Platzgründen ordnet man die Zylinder oft auch V-förmig an; man spricht dann vom V-Motor. Die Zylinder bilden hier meist einen Winkel bis zu 90°. Bei sehr kleinen Winkeln bezeichnet man die Aggregate als VR-Aggregate.

Beim Boxermotor liegen die Zylinder einander gegenüber. Vorteile sind Platzersparnis und guter Massenausgleich.

In den letzten Jahren hat man aus Gründen der Energieeinsparung und der Abgasqualität die Hubkolbenmotoren weitgehend optimiert. So wurden beispielsweise Mehrventilaggregate eingeführt, die über mehr als ein Aus- und ein Einlassventil verfügen. Die Forderung nach noch sparsameren Aggregaten wird trotz des erreichten Fortschritts immer dringender.


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