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CVT – Continuously Variable Transmission-Getriebe

Das stufenlose CVT-Getriebe arbeitet immer mit optimaler Übersetzung
Für die Antriebsqualität eines Autos ist mit entscheidend, wie die Kraft des Motors den jeweiligen Fahransprüchen entsprechend übersetzt werden kann: Die Übersetzung des Getriebes trägt dafür die Verantwortung. Das Ziel der Getriebeauslegung ist dabei unter anderem, den Motor möglichst nahe am optimalen Betriebspunkt, also der bestmöglichen Kraftstoffverwertung, zu betreiben. Durch die prinzipbedingte Abstufung der Gänge mit den damit verbundenen Drehzahlsprüngen kann ein optimaler Motorbetriebspunkt nur kurzzeitig angefahren werden. Die Lösung verspricht ein stufenloses, sogenanntes Continuously Variable Transmission-Getriebe (CVT). Stufenlose Getriebe zeichnen sich dadurch aus, dass sie ohne Zugkraftunterbrechung quasi unendlich viele “Gänge” bereitstellen, was sich positiv auf Komfort, Fahrleistung und Verbrauch auswirkt. Darüber hinaus lassen sie sich einfacher als Stufengetriebe in Regelkreise von Steuerungen einbinden.

Stufenlose Getriebe können auf verschiedene Arten dargestellt werden, beispielsweise mechanisch, hydraulisch oder elektrisch. Nach heutigem Stand der Technik sind vor allem mechanische Umschlingungsgetriebe für den Pkw-Einsatz sinnvoll darstellbar. Diese Getriebe werden seit mehr als zehn Jahren in sehr begrenztem Umfang für die Kraftübertragung in Autos verwendet.

So funktioniert ein stufenloses Umschlingungsgetriebe
Umschlingungsgetriebe werden deshalb so bezeichnet, weil ein Schubgliederband oder eine Zugkette jeweils zwei kegelförmige Scheibenpaare umschlingt. Das Drehmoment wird hier nicht wie in einem konventionellen Getriebe durch formschlüssig ineinandergreifende Zahnräder sondern durch Reibschluss übertragen. Die Übersetzungsänderung funktioniert über je eine axial bewegliche Scheibe pro Scheibenpaar. Die bewegliche Scheibe ist als Hydraulikzylinder ausgebildet. Die für die Kraftübertragung notwendigen Anpresskräfte werden durch eine Hydraulikpumpe erzeugt. Je nach Position dieser beweglichen Scheiben stellt sich ein bestimmter Laufradius des Umschlingungsmittels und damit die zugehörige Übersetzung ein. Ein Vorteil dabei: Eine Übersetzungsverstellung ist auch unter Last möglich.

Bisher waren diese Getriebe jedoch auf kleine Motorleistungen begrenzt und deshalb nur für Kleinwagen geeignet. So lagen die maximal übertragbaren Drehmomente bei Seriengetrieben bis vor kurzem noch unter 150 Nm. Heute ist es durchaus vorstellbar, dass in den nächsten fünf Jahren stufenlose Getriebe mit 300 Nm oder mehr auf den Markt kommen werden.


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