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Eiskratzer allein ist zu wenig
München, 3. Dezember 1999
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Vom simplen Eiskratzer bis hin zu Eiswarngeräten
und Türschlossheizern hat die Zubehör-Industrie vieles auf Lager, was dem
Autofahrer hilft, bequem durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Der ADAC hat
zusammengestellt, was notwendig und nützlich ist:
- Eiskratzer mit stabilem Griff und einer
glatten Kante gegen Eis und Reif, einer Sägezahnkante gegen dickere
Eisschichten und einer Gummikante für nasse Scheiben
- Handbesen, um den Schnee von Autodach,
Kofferraum und Motorhaube zu kehren
- Handschuhe, möglichst wasserdicht, damit
die Hände beim Eiskratzen und Schneeabräumen warm bleiben
- Gummimatten, die nicht nur Schmutz, sondern
auch Schmelzwasser aufnehmen können (Waffelmuster)
- Türschlossenteiser (nicht im Auto, sondern
in der Manteltasche!)
- Klebeband zum Abdichten der Türschlösser
vor der Fahrt durch die Waschanlage
- Scheibenenteiser-Spray (möglichst
Pumpspray)
- Frostschutz für die Scheibenwaschanlage
- Starthilfekabel
- Schneeketten oder Anfahrhilfe
- Klappspaten, um eventuell ein Rad
freischaufeln zu können
- Decke als Unterlage, zum Beispiel für die
Schneekettenmontage und als Wärmespender im Stau oder nach eine Panne.
Verzichten kann man nach Meinung des ADAC auf
Eiswarngeräte, die nur die momentane Lufttemperatur am Sensor, nicht aber die
Bodentemperatur anzeigen. Das gleiche gilt für leicht entzündliche
Starthilfesprays, für batteriebetriebene Türschlossenteiser.
Elektro-Eiskratzer sowie Warmluftgebläse belasten nur unnötig die ohnehin
schon geplagte Batterie.
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