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Autobahn-Gebühren in Europa

ADAC: Schon vor der Reise an die Zusatzkosten denken

München, 26. Juni 2000 –
Viele europäische Länder verlangen für die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen eine Mautgebühr. Reisende sollten diese erheblichen Zusatzkosten nach einem Rat des ADAC bereits vor der Fahrt einkalkulieren. So belastet die Maut für eine Pkw-Fahrt von Köln ins spanische Alicante und zurück die Reisekasse mit 362 Mark. Nach Bari und zurück werden 220 Mark fällig, bei der Hin- und Rückfahrt nach Budapest wandern immerhin 68 Mark in die Mautkassen. Das ADAC-Infogramm (siehe Grafik) zeigt anhand einiger Beispiele, welche Extrakosten auf Autofahrer zukommen.

Die Straßenbenutzungsgebühren werden entweder streckenbezogen oder in Form einer zeitlich begrenzt gültigen Vignette erhoben. In folgenden Ländern besteht generelle Gebührenpflicht für bestimmte Straßen: Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Kroatien, Slowenien, Jugoslawien, Mazedonien, Griechenland, Türkei, Tschechische Republik, Slowakische Republik, Ungarn, Bulgarien und Norwegen. Über die genauen Gebühren in den meisten Reiseländern hält der ADAC für seine Mitglieder Merkblätter bereit.

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ADAC-Infogramm: Autobahn-Maut in Europa (Beispiele)