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Sensationslust gefährdet Menschenleben

ADAC rät: An Unfallstellen zügig vorbeifahren

München, 24. Januar 2000 - Immer wieder verursachen Gaffer auf Deutschlands Straßen Zusammenstöße und Massenkarambolagen. Um das Unfallgeschehen auf der Gegenfahrbahn möglichst genau beobachten zu können, bremsen die sensationslustigen Autofahrer abrupt ab und setzen so ihr eigenes und das Leben anderer Verkehrsteilnehmer aufs Spiel.

Damit es nicht zu Auffahrunfällen und unnötigen Staus kommt, appelliert der ADAC an alle Verkehrsteilnehmer, aufmerksam, aber zügig an einer Unfallstelle vorbeizufahren. Auf keinen Fall dürfen Gaffer auf dem Standstreifen einer Autobahn überholt werden. Wird ein Unfall auf der Gegenfahrbahn bereits im Radio gemeldet, muss auch in eigener Fahrtrichtung mit plötzlich stockendem Verkehr aufgrund Schaulustiger gerechnet werden. Deshalb sollte bereits frühzeitig besonders großer Abstand gehalten werden.

Der ADAC weist darauf hin, dass Verkehrsteilnehmer, die durch ihre Sensationslust andere gefährden oder behindern, mit empfindlichen Geldbußen zur Kasse gebeten werden können. 



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