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Telefonieren im Auto: Freisprechanlagen fast überall Pflicht

Geldbußen reichen bis zu 2.500 Mark

München, 1. Mai
2000 – In den meisten europäischen Ländern ist das Telefonieren im Auto während der Fahrt nur noch mit einer Freisprechanlage erlaubt. Nur in Deutschland und der Tschechischen Republik steht laut ADAC das Handy am Ohr noch nicht direkt unter Strafe. Auch dort ist aber in absehbarer Zeit mit Verboten zu rechnen.

Achtung Autofahrer: Die ADAC-Tabelle zeigt nicht nur, welche Handy-Spielregeln in Europa gelten. Sie sagt auch, was es kosten kann, wenn man sich nicht an die Vorschriften hält. Mit bis zu 2.500 Mark Strafe kann die "Gesprächsgebühr" in Polen richtig teuer werden. Aber auch in Norwegen oder Spanien drohen hohe Strafgelder von mehr als 1.000 Mark.

Auch wenn der Handy-Gebrauch nicht überall ausdrücklich verboten ist, kann das Telefonieren während der Fahrt mächtig ins Geld gehen. Wer beim Telefonieren zum Beispiel einen Unfall verursacht, riskiert seinen Kasko-Versicherungsschutz. Führt der Handy-Einsatz zu unsicherer Fahrweise, drohen in Tschechien und Frankreich empfindliche Geldbußen.

Eine ADAC-Untersuchung hat gezeigt, dass beim Telefonieren während der Fahrt die Unsicherheitsfehler erheblich ansteigen. Der Automobil-Club empfiehlt daher Autourlaubern, auch im Ausland auf das Telefonieren während der Fahrt zu verzichten. Die ungewohnte Verkehrssituation, die oft andere, fremdsprachige Beschilderung und unbekannte Strecken erfordern ohnehin schon ein erhöhtes Maß am Aufmerksamkeit.

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ADAC-Infogramm: Geldbußen für Telefonieren ohne Freisprechanlage