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Richtiges Einfädeln

Wenn der Reißverschluss klemmt, wird's eng

München, 23. Juli 1999 - Immer wieder kommt es nach einer Information des ADAC zu Stauungen, weil sich Autofahrer beim Einfädeln an Engstellen falsch verhalten. Sie versuchen meist viel zu früh, die Spur zu wechseln. Dadurch wird der Verkehrsfluss unnötig behindert. Bei Autobahnauffahrten wird oft zu zögernd beschleunigt. Der ADAC hat die wichtigsten Regeln für das Einfädeln zusammengestellt.

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An Engpässen gilt das sogenannte Reißverschluss-System (Grafik: links): Die Fahrzeuge ordnen sich abwechselnd auf der weiterführenden Spur ein. Dazu müssen die Fahrer laut Straßenverkehrsordnung auf dem durchgehenden Fahrstreifen Lücken öffnen und einfädeln lassen. Keinesfalls sollte man zu früh in die weiterführende Spur wechseln, das verursacht unnötige Staus. Bei dichtem Verkehr sollten sich Kraftfahrer auf Autobahnen erst etwa 200 Meter vor der Anschlussstelle zügig im Reißverschlusssystem in die weiterführende Spur einfädeln. Auf Landstraßen empfiehlt sich das Einordnen auf den letzten 100 Metern, in Städten auf den letzten 50 Metern.

Auch beim Auffahren an einer Autobahn-Anschlussstelle werden häufig Fehler gemacht (Grafik: rechts). Wichtig ist es, so der ADAC, die Beschleunigungsspur ganz auszunutzen, sich eine Lücke im fließenden Verkehr zu suchen und zügig zu beschleunigen.


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