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Mit Wasser gegen den Wertverlust
Damit ein Fahrzeug lange seinen Wert behält, sollte man es regelmäßig
gründlich inspizieren und Schwachstellen beseitigen. Bei der Lackpflege kommt
es darauf an, in welchem Zustand er sich befindet. Man unterscheidet
verschiedene Alterungs-Stufen, die jeweils eine spezielle Behandlung erfordern:
| Neuwertiger Lack, der nicht älter ist als zwei Jahre, sollte mit
Waschkonservierer gepflegt werden. Nach dem ersten Jahr ist ein zusätzlicher
Auftrag von Hartwachs empfehlenswert. |
| Bei mattem Lack, an dem Wasser nicht mehr abperlt, ist eine Behandlung mit
Lackreiniger und anschließendem Versiegeln mit Hartwachs zu empfehlen. |
| Stumpfer Lack, der stark verwittert ist, lässt sich nur mit Polierpaste
mit Schleifmittelanteilen wieder aufbereiten. Dazu ist allerdings einige
Erfahrung notwendig, so dass man diese Arbeit dem Fachmann überlassen sollte. |
| Auch äußere Einflüsse können den Lack stark beanspruchen. Dies gilt zum
Beispiel für Industrie-Rückstände in der Luft und im Regenwasser, aber auch
Ausscheidungen von Vögeln, Insekten und abtropfendes Baumharz schaden dem Lack,
wenn er nicht rasch gesäubert wird. |
Im Winter sind die Fahrzeuge neben Streusalz auch starken
Temperaturschwankungen ausgesetzt. Dadurch kann sich in Hohlräumen
Kondenswasser bilden. Das Auto rostet dann von innen heraus. In einem
ADAC-Prüfzentrum kann mit Hilfe einer endoskopischen Prüfung festgestellt
werden, ob die Hohlraum-Konservierung nachgebessert werden muss. Auch der
Unterbodenschutz muss regelmäßig auf Beschädigungen überprüft und instand
gehalten werden, um Korrosion vorzubeugen.
Neben der Karosserie ist auch der Motor Nässe und - speziell im Winter -
Salz ausgesetzt. Deshalb den Motorraum in regelmäßigen Abständen gründlich
von Schmutz und Salzresten befreien. Am besten geschieht dies durch eine
Dampfstrahlwäsche, wie sie von vielen Werkstätten und Tankstellen angeboten
wird. Danach sollte der Motorraum mit Wachs konserviert werden.
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