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Abschleppen darf man
Der Katalysator, der im Auto für die Entgiftung der Abgase sorgt, arbeitet
meist über viele tausend Kilometer problemlos. Trotzdem kann er unter
Umständen sehr schnell den Dienst versagen, wenn er falsch behandelt wird. Der
ADAC hat zusammengestellt, was der Kat nicht mag:
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Blei im Benzin
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| Das Blei macht den Kat wirkungslos, weil es sich in
seinem Inneren ablagert und damit die chemische Umwandlung der Schadstoffe
im Abgas verschlechtert oder sogar ganz verhindert. Das kann dazu führen, dass
der Katalysator seine Funktionstüchtigkeit ganz verliert. |
| Benzin im Auspuff |
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Bei Zündungsstörungen, wie sie zum Beispiel
auftreten, wenn eine Zündkerze defekt ist oder ein Marder ein Zündkabel
angebissen hat, kann unverbrannter Kraftstoff in den Auspuff gelangen.
Dringt er gar bis zum heißen Kat vor, kann er sich dort entzünden und den
Abgasreiniger zum schmelzen bringen. |
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Motoren, die nicht anspringen |
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Hier gilt im Prinzip das gleiche wie bei
den Zündaussetzern. Bei mehreren vergeblichen Startversuchen wird soviel
Benzin eingespritzt, dass es teilweise unverbrannt in den Auspuff läuft und
dort den Kat beschädigt. Deshalb: Springt der Motor nach einigen
Startversuchen nicht an, am besten die Straßenwacht anrufen oder das Auto
in die nächste Werkstatt schleppen lassen. |
Übrigens: Immer wieder wird auch behauptet, Kat-Autos dürfe man nicht
abschleppen. Das ist falsch, denn das Abschleppen schadet dem Kat nicht.
Vermutlich wird hier Anschleppen mit Abschleppen verwechselt. Beim Anschleppen,
wie auch beim Starten mit Starthilfekabeln gilt: Springt der Motor sofort an,
gibt es keine Probleme, wenn nicht, Versuche einstellen und Hilfe herbeiholen.
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