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Was rostet, rastet nicht richtig ein
Nicht richtig eingerastete Kupplungsköpfe bei abnehmbaren Anhängerkupplungen
sind häufig schuld, wenn sich Wohn- oder Sportanhänger während der Fahrt vom
Zugfahrzeug lösen. VW hat deshalb sogar für einige Passat-Modelle (ab Bj. 8/96
mit Peka-Kupplung) eine Rückrufaktion gestartet. Die ADAC-Ingenieure raten
allen betroffenen Autofahrern, die folgenden Sicherheits-Tipps im Zusammenhang
mit abnehmbaren Anhänger-Kupplungen zu beachten.
| Bei der Montage des Kupplungskopfes
immer nach der Bedienungsanleitung vorgehen. |
| Das Aufnahmerohr am Fahrzeug vor der
Montage von Schmutz und Rostpartikeln säubern. |
| Auf das richtige Einrasten des
Kupplungskopfes achten. Ein Einrastgeräusch muss deutlich zu hören
sein. Markierungen zeigen die richtige Position an. |
| Das Abreißseil, wenn möglich, nicht
am Kupplungshals selbst, sondern an dem am Fahrzeug montierten
Kupplungsträger befestigen. |
| Nach dem Ankuppeln des Hängers beim
Anfahren durch einen leichten Ruck (kurz beschleunigen) das
ordnungsgemäße Einrasten nochmals überprüfen. |
| Die abgenommene Kupplung so im
Fahrzeug verstauen und mit Spanngurten sichern, dass sie bei einem
Aufprall nicht außer Kontrolle geraten und die Insassen gefährden
kann. |
An die Hersteller der abnehmbaren Anhängerkupplungen
richten sich die folgenden Forderungen:
| Die Montage der Kupplungsköpfe muss
„idiotensicher“ sein. Eine nicht arretierte Kupplung muss für den
Autofahrer sofort erkennbar sein. |
| Die Kupplungsträger sollten mit
Aufnahmen für das Abreißseil ausgerüstet werden. |
| Verschmutzungs- und
Korrosionsanfälligkeit sollten stärker als bisher durch geeignete
Konstruktionsmerkmale vermieden werden. |
Ein weiterer Sicherheitsgewinn könnte darin
bestehen, daß die Fahrzeughersteller die Prüfung des Aufnahmerohrs der
Kupplung in ihre Inspektionspläne aufnehmen und den Halter auf etwaige Mängel
aufmerksam machen.
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