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Heckaufprall: Kopf fest gegen die Stütze
pressen
45 Prozent aller Unfälle auf den Autobahnen
entstehen durch Auffahren. In der Hauptreisezeit steigt der Prozentsatz auf
stark belasteten Strecken sogar auf 70 Prozent. Bei den Verunglückten kommt es
meist zu einer schmerzhaften Halswirbelsäulen-Verletzung, dem sogenannten
Schleudertrauma. Diese Verletzung kann vermindert werden, wenn die
Fahrzeug-Insassen einige wichtige Tipps beachten.
Sieht man zum Beispiel im Rückspiegel, dass ein Heckaufprall unvermeidbar ist,
sollte man sich folgendermaßen verhalten:
| Auf den Vordersitzen den Rücken gegen
die Sitzlehne und den Kopf gegen die Kopfstütze pressen und dabei nach
vorne schauen. Das Abstützen mit den Händen nützt nichts, sondern
führt häufig zu Hand- und Armgelenkbrüchen. |
| Sind auf den Rücksitzen keine
Kopfstützen montiert, die Hände ganz fest im Nacken verschränken; so
schützt man den Kopf davor, dass er nach dem Aufprall extrem nach
hinten geschleudert wird. |
Da diese Reaktionen nicht immer rechtzeitig möglich sind,
sollten Autofahrer sich so verhalten, dass durch richtiges Reagieren ein
Aufprall von hinten vermieden wird. Dazu die folgenden Tipps:
| Am Ende eines plötzlichen Staus schon
beim Bremsen die Warnblinkanlage einschalten. |
| Nach vorne nicht zu dicht
aufschließen, sondern mindestens eine Wagenlänge Abstand halten. |
| Immer wieder durch einen Blick in den
Rückspiegel die nachfolgenden Fahrzeuge im Auge behalten, um im Notfall
seitlich wegfahren zu können, wenn ein Auffahrunfall droht. |
Das beste Mittel gegen Auffahrunfälle ist, ausreichenden
Sicherheitsabstand einzuhalten und konzentriert den Verkehr zu beobachten.
Außerdem empfiehlt der ADAC, etwas seitlich versetzt zu fahren, damit man
frühzeitig erkennen kann, ob die Kolonne abbremst. So kann man durch Antippen
des Bremspedals die nachfolgenden Fahrzeuge vorwarnen.
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