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Tipps für
Auslandsurlauber
München, 25. Mai 2001 – Vor der Fahrt in den Urlaub sollten sich Reisende Kopien von ihren wichtigen Papieren machen und diese dann getrennt von den Original-Ausweisen mit sich führen. Jeden Feriensommer wieder stehen viele Deutsche im Ausland plötzlich ohne Dokumente da, weil ihnen neben Geld auch der Führerschein und Personalausweis gestohlen wurde oder die Papiere
verloren gegangen sind. Was sollten Auslandsurlauber in einem solchen Fall tun
sollen:
Sich zuerst bei der örtlichen Polizeidienststelle eine Verlustbescheinigung mit der Auflistung aller entwendeten oder verloren gegangenen Dokumente ausstellen lassen. Vorteilhaft ist es da, wenn man anhand der gemachten Kopien die Daten der Papiere parat hat.
Dann das nächste erreichbare deutsche Konsulat im Urlaubsland aufsuchen und sich einen Reiseausweis als Passersatz (einen Monat gültig) ausstellen lassen. Dazu braucht man zwei Passfotos. Vorher jedoch sollte man sich erkundigen, ob das nächstgelegene Konsulat überhaupt Ersatzausweise ausstellt.
Hat der Betroffene überhaupt keine Papiere mehr, sollte man möglichst eine Person deutscher Staatsangehörigkeit (muss sich ausweisen können) mit zum Konsulat bringen. Diese Person kann dann die Richtigkeit der Personalangaben bestätigen.
Ein Ersatzführerschein und ein neuer Fahrzeugschein werden nur bei der zuständigen Verwaltungsbehörde (Straßenverkehrsamt, Führerschein-Amt) in Deutschland ausgestellt.
Ist auch die Kreditkarte abhanden gekommen, muss schnellstens die eigene Bank und gegebenenfalls das Kreditkarteninstitut informiert werden.
ADAC-Mitgliedern stehen im Ausland 20 Notrufstationen mit Rat und Tat zur Verfügung.
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Infogramm: ADAC-Notrufstationen
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